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Kirchliche Feste
Das Kirchenjahr wird durch fünf Hochfeste gegliedert: durch das Weihnachtsfest, das am 6. Januar gefeiert wird, durch das Osterfest (gemeinsamer Termin mit den westlichen Kirchen), durch das Verklärungsfest im Juli, durch Maria Himmelfahrt (am nahesten Sonntag zum 15. August) und durch das Kreuzerhöhungsfest (am nahesten Sonntag zum 14. September). Mit Ausnahme des Weihnachtsfestes sind diese Feiertage in der Regel beweglich; ihre kalendarische Bestimmung ist jeweils vom Ostertermin abhängig. Der Gottesmutter Maria sind einige Festtage gewidmet, die stets die Menschwerdung Gottes zum Gegenstand haben: der 14. Februar (Jesu Darbringung im Tempel), 7. April (Maria Verkündigung), 8. September (Maria Geburt), 21. November (Maria Schenkung) und schließlich der 9. Dezember (Maria Empfängnis). Darüber hinaus begeht die Armenische Kirche Kreuzfeste, die das Erlösungswerk Jesu thematisieren. Es sind die Kreuzerhöhung (Auffindung des Kreuzes 326), der fünfte Sonntag nach Ostern (Erscheinung des Kreuzes über Jerusalem 351) und der vierte Sonntag im September (Erscheinung des Kreuzes über dem Berg Warak). Im Jahreslauf der armenischen Kirche gibt es ferner zwei große Fastenperiode: eine sechswöchige vor Weihnachten und eine siebenwöchige vor Ostern. Weitere Fastenzyklen sind der Kirche und Gregor dem Erleuchter gewidmet. Gedenktage für Heilige und Märtyrer bilden andere, wichtige Bestandteile des Kirchenjahres. Insgesamt sind 160 Fastentage im Jahr vorgesehen.
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